Wilde Wochen vom 10. bis 24. Oktober auf der Insel Usedom

01.10.09: 31 Gastronomen laden zum kulinarischen Höhepunkt im Herbst:  den 5. Usedomer WildwochenEin kleines Jubiläum feiern die Usedomer Wildwochen in diesem Jahr: Zum bereits fünften Mal schwingen die Küchenchefs der Sonneninsel vom 10. bis 24. Oktober wild ihre Kochlöffel. Egal ob rustikal oder edel – für jeden Geschmack ist etwas dabei, denn der Phantasie der Inselköche sind keinerlei Grenzen gesetzt. Kreativ und wild zeigen sich dabei nicht nur die speziell für die Usedomer Wildwochen kreierten Wildkarten, sondern auch die Dekoration der Restaurants und die Anrichteweise des Wildbrets, das natürlich bevorzugt aus der Region stammt.
Eröffnet werden die kulinarischen Wochen am 10. Oktober um 11 Uhr auf dem Bansiner Konzertplatz. Hier werden die Besucher direkt mit Wildschwein am Spieß und Hirschsteak verwöhnt, die Wolgaster Jagdhornbläser musizieren und das Forstamt informiert über Wild und Wald.
Mit dem in der Förstersprache so genannten „Bocksilvester“ – dem letzten Tag im Jahr, an dem die Rehböcke vor der Schonzeit geschossen werden dürfen, findet am 15. Oktober ein weiterer Höhepunkt der Wildwochen statt. Neben einem ausgiebigen Frühstück mit Jägern und Förstern erwarten die Besucher eine Falknershow, Hundevorführungen und Skulpturenschnitzer. Nicht nur die Küchenprofis haben hier die Gelegenheit das Wild direkt frisch zu erwerben.
Usedomer Wildwochen und Klimaschutz – das gehört zusammen wie das Hirschkalbcarpaccio und das Waldpilzpesto: Gegen Ende der Usedomer Wildwochen findet am 22. Oktober erstmalig ein „Fünf-Gang-Menü mit Waldaktie“ statt. Dabei tischen fünf Spitzenköche der Insel im Forsthaus Damerow ein Traummenü der ganz speziellen Art auf. Inklusive ist eine Waldaktie, die am 24. Oktober in einer großen Pflanzaktion ab 11 Uhr zum Einsatz kommt, wenn kleine Eichen in den Usedomer Klimawald bei Damerow umgesetzt werden.
Waldaktien kaufen und damit ein Waldstückchen aufforsten, das kann jeder. Eine dieser symbolischen Aktien kostet 10 Euro und reicht für etwa zehn Quadratmeter Wald. Die auf dieser Fläche wachsenden Bäume absorbieren soviel CO2, wie beim Urlaub einer vierköpfigen Familiefreigesetzt wird – An- und Abreise inklusive.
Übrigens: Auch die Pommernherzöge des 12. und 13. Jahrhunderts hatten ein Faible für Wild. Auerochsen, Hirsche, Wildschweine und Fasane kamen damals auf den Tisch. Auch heute sind die Usedomer Wälder reich an Hirschen, Rehen und Wildschweinen, auf die sich etliche Gasthöfe auf der Insel Usedom spezialisiert haben.
Weitere Veranstaltungshighlights finden Sie unter www.usedom.de .